Freiwilligenarbeit ist unbezahlbar! Zum Internationalen Tag der Freiwilligen und der Freiwilligenarbeit am 5. Dezember

1985 wurde von der UNO der internationale Tag der Freiwilligen und der Freiwilligenarbeit ins Leben gerufen. Ziel war es, die Anerkennung von freiwilligem und ehrenamtlichem Engagement zu fördern. Gerne reihen wir uns in diese Tradition ein und feiern heute unsere Museumsfreiwilligen!

 

Unzählige Freiwillige sind in den unterschiedlichsten Bereichen engagiert: in Sport, Kirche, Sozialwesen, Politik und Kultur. Die Bedeutung der Freiwilligenarbeit ist riesig – für die Schweiz, für den Kanton Aargau und besonders auch für das Museum Aargau. Seit 2009 gibt es ein Freiwilligenprogramm mit mittlerweile über 80 Beteiligten. Sie gehen verschiedensten Tätigkeiten nach: vom Kochen im Schlosshof bis hin zum Transkribieren von handschriftlichen Quellen.

 

Die Freiwilligenarbeit ist unbezahlbar. Warum? Dafür gibt es tausend Gründe. Einige davon sind folgende:

 

martina

„Unsere Museumsfreiwilligen sind mir ans Herz gewachsen. Sie unterstützen und bereichern unsere Arbeit mittlerweile in vielen Projekten und Veranstaltungen. Durch den Einsatz der Freiwilligen finden die Besucherinnen und Besucher unsere Museumsstandorte belebt vor. Sie profitieren vom Wissen, welches sich die Freiwilligen bei uns erarbeitet oder bereits mitgebracht haben. Schön finde ich, dass sich im Freiwilligenprogramm die Generationen mischen: wir dürfen auf das Engagement von 86 Freiwilligen im Alter von Mitte 20 bis rund 80 zählen.“

Martina Huggel, leitende Kuratorin und stv. Direktorin Museum Aargau.

 

 

sarah-caspersDass Freiwillige für Alles zu haben sind, ist im Museum Aargau mittlerweile bekannt. Dass sie sich auch auf eine Forschungsreise mit offenem Ausgang einlassen, hat mich gefreut. Mich berührte nicht nur die Ernsthaftigkeit und der Durchhaltewillen, mit denen die Freiwilligen historische Handschriften entzifferten, sondern auch ihre Neugier, verstehen zu wollen, was die Revolution von 1798 für die Menschen bedeutete.“

Sarah Caspers, Geschichtsvermittlerin und Koordinatorin des Archivprojektes der Museumsfreiwilligen

 

 

erland„Der Einsatz der Freiwilligen ist eine grosse fachliche wie auch menschliche Bereicherung – sei es für unsere Besucherinnen und Besucher wie aber auch für uns Angestellte. Der Umgang mit den Freiwilligen basiert auf einer sehr kollegialen Ebene. Ausserdem können wir auch immer von ihnen lernen! Ich stehe voll und ganz hinter dem Freiwilligenprogramm.“

– Erland Eichmann, Betriebsleiter Schloss Wildegg

 

 

 

Das Museum Aargau bedankt sich bei allen Freiwilligen für ihr grossartiges Engagement!

 

Freiwilligenstatistik des Museum Aargau 2016

 

Das Engagement unserer Museumsfreiwilligen lässt sich nur schwer in Zahlen messen. Wir haben mit einem Augenzwinkern versucht, die Saison 2016 der Freiwilligen zusammenzufassen.

 

86 Freiwillige

 

666 Einsätze geleistet

 

1’584  TheaterbesucherInnen unterhalten

 

3’000 Marketingsäcke gepackt

 

55 Kilo Zinn vergossen in der Metallwerkstatt

 

2’500 Brötchen gebacken auf dem Legionärspfad

 

17’740 Wörter transkribiert im Archivprojekt

 

120 Eier verkocht am Mittelaltermarkt

 

402 Kaffees und Tees getrunken (Die Dunkelziffer liegt vermutlich noch höher!)

 

3’658’455 Ideen gehabt

 

Merci vielmal für Euren tollen Einsatz!